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10
Okt 2016

Ein Klassiker im Telefontraining: Der Meldetext

von Uschi Schöllhammer in Blog Telefontrainings

Was bekommt man nicht alles für Meldetexte zu hören: lang, unverständlich, gelangweilt, mit Floskeln überladen - und manchmal mit einer Stimme gesprochen: gekünstelt wie vom Computer.

Im Telefontraining erschrecken viele Teilnehmer, wenn sie ihren Meldetext (aufgenommen mit unserer Telefon­trainingsanlage) zum ersten Mal selbst hören.

Hier ein kleines Telefontraining, damit Ihnen eine freundliche Begrüßung am Telefon gelingt:

  • Lächeln Sie, bevor Sie den Hörer abheben (und behalten Sie das Lächeln bei!).
  • Konzentrieren Sie sich voll auf den Anrufer, und stoppen Sie sämtliche Nebentätigkeiten.
  • Sprechen Sie Ihren Meldetext deutlich, nehmen Sie sich die nötige Zeit dazu, und heben Sie am Ende Ihres Meldetextes die Stimme leicht an.
  • Folgende Inhalte sollte Ihr Meldetext enthalten:
    • Name Ihres Unternehmens
    • Ihr eigener Vor- und Zuname
    • Begrüßungsformel (Guten Tag, ...)
  • Verzichten Sie auf unendlich lange, nichtssagende Meldetexte, die den Anrufer kribbelig machen.
  • Stimmen Sie Ihren Meldetext unternehmensintern ab - im Sinne einer einheitlichen Corporate Identity. In unseren Telefontrainings kommt es nicht selten vor, dass innerhalb eines Unternehmens 5 verschiedene Versionen des Unternehmensnamens eingesetzt werden.
  • Wenn der Anrufer sich gemeldet hat, begrüßen Sie ihn nochmals unter Verwendung seines Namens. Greifen Sie hierbei die Grußformel des Anrufers auf, d. h., wenn er sich mit einem lockeren "Hallo, hier ist Peter Müller ..." gemeldet hat, dann begrüßen Sie ihn mit "Hallo Herr Müller ..." - Verwendet er das formelle "Guten Tag", dann verwenden Sie es auch.

Die ersten Sekunden am Telefon entscheiden über den Eindruck, den Sie und Ihr Unternehmen beim Anrufer hinterlassen.



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Über den Autor
Uschi Schöllhammer
Diplom-Psychologin

Studium der Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit den Schwerpunkten Organisations- und Betriebspsychologie, Verhaltensmodifikation und Arbeitsrecht.
Sie begleitet das IPT seit seiner Gründung 1991 als Dozentin und Trainerin.
1990 bis 1997 freie Dozentin und Trainerin für verschiedene Bildungs- und Beratungsinstitute.
1997 Eintritt als gleichberechtigte Gesellschafterin in das IPT.
Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen die Themen Führungskräfteentwicklung, Krankenrückkehr- und Fehlzeitengespräche, Telefontraining und Kundenorientierung.
Ihre Haltung spiegelt am besten ein Ausspruch von Franz von Assisi wieder: "Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu beweinen."